Archiv der Kategorie: Allgemein

Bild: Blumen am Straßenrand

Insektenschutz an Straßenrändern

Ich war heute Mittag wieder mit dem Rad unterwegs und bin begeistert wie toll die Straßenränder aussehen, wo nicht gemährt wird bzw. wo noch nicht gemäht wurde. Da blüht es in unendlicher Zahl, da summt und brummt es. Unzählige Bienen, Wildbienen, Hummeln, Falter und Käfer sind da unterwegs. Das Leben ist da wirklich  – im wahrsten Sinne des Wortes – in voller Blüte.

Hier ein paar Impressionen davon. Ich musste mich noch nicht einmal für die Bilder anstrengen. Diese Stellen sind einfach da und voller Leben. Ich musste nur noch mit der Handykamera loslegen.

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Bild: Blumen am Straßenrand

Doch es gibt auch andere Stellen und von denen leider noch viel viel mehr. Da wurde bereits gemäht. Für das Auge ist es dort immer noch grün, doch es blüht nichts mehr und vor allem lebt dort nichts mehr:

Bild: gemährter Straßenrand

Darum:
Liebe Verantwortliche der Bauhöfe von Stadt, Kreis, Land und Bahn,
liebe Landwirte, liebe Grundstücksbesitzer,

lasst die Blütenpracht und das darin wimmelnde Leben bitte stehen – nein, mehr noch, tut alles mögliche, um diese Lebensbrücken zu erhalten. Klar dürft ihr dort mähen, aber verschiebt diese Tat doch auf Mitte/Ende September, wenn die Blütenpracht von alleine vorbei ist und die Pflanzen Samen geschmissen haben.
Auch Umweltministerin Barbara Hendricks warnt vor dem Insektensterben und fordert dazu auf, mehr für deren Lebensraum zu tun.
(https://www.welt.de/newsticker/news1/article166677644/Hendricks-warnt-vor-verheerendem-Insektensterben-in-Deutschland.html)

Jetzt ist die Chance noch da! Helft unsere Umwelt zu erhalten!

G20 und die Pressefreiheit

Beim G20-Gipfel in Hamburg wurde rund 30 Journalisten die Akkreditierung entzogen. Das heißt, sie wurden von Pressekonferenzen ausgeschlossen. Wir haben in Deutschland Pressefreiheit. Dieser Ausschluss ist ein klarer Rechtsbruch und wird gerade politisch und wahrscheinlich auch gerichtlich aufgearbeitet.
Worum es mir aber geht und was ich mich frage, ist, wie man sich als Polizist fühlt, der diesen klaren Rechtsbruch durchsetzen muss. Wie fühlt man sich dabei? Als Soldat braucht man Befehle, die einen klaren Rechtsbruch beinhalten, nicht auszuführen bzw. kann sich darübr beschweren. Wie ist das bei der Polizei?

https://www.tagesschau.de/inland/gzwanzig-journalisten-109.html

Leserbrief Blütenmeer

Liebe Bauhöfe von Stadt, Kreis, Land und Bahn,

gestern hat es mich noch begeistert, dass gerade alle Straßen- und Wegränder mit einem Blütenmeer überzogen sind. Es ist wunderschön anzuschauen wie alles grünt und blüht. Und mehr noch: Alle Welt redet vom Bienensterben und massivem Rückgang aller Insekten – hier in den Blüten der Wildpflanzen finden sie am Rand der Monokulturen Futter und Lebensraum.
Doch dann musste ich heute sehen, wie angefangen wird das alles nieder zu metzeln. Am Rand des neuen Radwegs zwischen Lauda und Königshofen entlang der Bahn wurde heute alles abgemäht und zurück blieb braunes, kurzgeschorenes Gras. Hier ist kein Insektenleben mehr möglich. Warum wird das gemacht? Wen stört die Blütenpracht?

Bitte, bitte, mähen Sie nur dort, wo es unbedingt notwendig ist und geben Sie unseren Insekten eine Chance zu überleben.

Stefan Heidrich, Lauda-Königshofen

Leserbrief „menschengemachter Klimawandel“

Sehr geehrter Herr Patzner,

zu Ihrem Leserbrief aus den FN vom 13.01.2017 empfehle ich Ihnen einen Vortrag von Prof. Harald Lesch (Professor für Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München) aus dem Jahr 2016. Der Vortrag zeigt auf, dass die Mehrzahl von Wissenschaftlern durchaus der Meinung sind, dass der aktuelle Klimawandel menschengemacht ist und hier dringend gegengesteuert werden muss.
Den Vortrag kann sich jeder im Internet ansehen: http://bit.do/lesch-klima

Sie waren doch im Fachauchschuss „Umwelt und Energie“ der FDP Baden-Württemberg. Waren Sie da eigentlich der einzige, der sich gegen die wissenschaftliche Meinung der meschengemachten Klimaerwärumg gestellt hat, oder zieht sich diese Irrglaube durch Ihre ganze Partei?

Stefan Heidrich, Lauda-Königshofen

Screenshot Leserbrief Norbert Partner

Offener Brief

Offener Brief an die Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz und den Rat der evangelischen Kirche Deutschlands.

Sehr geehrter Herr Kardinal Marx,
sehr geehrter Herr Prof. Dr. Bedford-Strohm,

in den vergangenen Wochen wurden insbesondere aus Reihen der CSU immer wieder Forderungen wie zum Beispiel nach Obergrenzen bei der Aufnahme von Kriegsflüchlingen nach Deutschland gestellt. Aber auch andere politische Forderungen wie Transitzonen, was nichts anderes wie Internierungslager sind, wurden aus diesen Reihen immer wieder laut gestellt.

Dieses Verhalten ist zu tiefst unchristlich! Gerade von Parteien, die ein „C“ in ihrem Namen tragen verlange ich aber auch ein christliches Verhalten. Christliches Verhalten ist jedoch geprägt von Nächstenliebe, unabhängig der Nationalität und Religionszugehörigkeit des Gegenübers.

Von Ihnen, als oberste Würdenträger der katholischen und evangelischen Kirche, erwarte und verlange ich klare Worte zu diesem unchristlichen Gebahren in den „christlichen“ Parteien. Und ich erwarte klaren Zeichen um diesem Verhalten entgegen zu treten. Das könnte in Form von öffentlichen Rügen, Kirchenausschlüssen der Verantwortlichen bis hin zur Aufforderung von Namenänderungen dieser Parteien gehen.

Das wäre auch ein klares Zeichen an die Mitglieder der christlichen Kirchen hier nicht wegzuschauen, sondern sich aktiv bei der Aufnahme,  Versorgung und Eingliederung von Flüchtlingen einzusetzen.

Stefan Heidrich
Lauda-Königshofen

Leserbrief zur Windkraft-Umfrage in Lauda-Königshofen

Im Augenblick läuft eine Umfrage des Gemeinderats zum Ausbau der Windkraft in Lauda-Königshofen. Man hört zu Zeit einige kritiche Stimmen dazu, auch angeheizt durch Meinungen von einzelnen Gemeinderäten und unserem Bürgermeister. Das sieht man z.B. im Artikel in den FN vom 8. April 2016. Lese ich den Artikel richtig und der Gemeinderat hat die Umfrage ausschließlich deswegen initiiert um möglich viele Gegner für Windkraft zu finden?

Wir leben in einer priviligieren Gegend und könnten uns regional unabhängig von  Atomstom, Kohlestrom und Strom aus Müllverbrennung machen und dadurch auch noch Gewerbesteuereinnahmen erzeugen. Aber nein, hier wird versucht möglichst viele Gegner für sauberen Windstrom zu finden und die Flächen für Windkraftanlagen so sehr reduzieren wie eben möglich.

Ab hier mit viel Sarkasmus: Man könnte den Gegner der sauberen Windkraft ein Müllverbrennungskraftwerk vor die Tür setzen und Atommüll „im Vorgarten“ lagern. Haben wir mit dem ehemaligen Bunker in Königshofen nicht übrigens ein atombombensicheres Bauwerk vor der Tür, dass sich als Zwischenlager für Atommüll eignen würde – also so für die nächsten 1000 Jahre? Ach ja, und die Pläne für die Müllverbrennungsanlage in Großrinderfeld gibt es bestimmt auch noch…

Eine Entscheidung kann also eigentlich nur pro Windkraft lauten – für unsere Umwelt und zur Stärkung der Region!

Stefan Heidrich, Lauda-Königshofen

Reaktion auf Leserbrief Frau Dr. Baum vom 24.02.2016

Frau Dr. Baum,

Sie behaupten in Ihrem Leserbrief vom 24.02.2016, dass die Demonstration von Mergentheim gegen Rechts aus dem Bundesfamilienministerium bezahlt bzw. mit der Bezeichnung „Claqueure“ sogar, dass Demonstranten für die Teilnahme an der Demonstation bezahlt worden wären. Wir waren zwei dieser Demonstraten, die sich gegen Rassismus und Rechtspopulismus einsetzen und wir schwören, dass wir für die Teilnahme nicht bezahlt wurden, sondern dies ausschließlich aus Überzeugung teilgenommen haben.

Ihre Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage und entspricht in keiner Weise der Wahrheit. Das ist eine Beleidigung für alle Teilnehmer, die aus Überzeugung, freiwillig und ohne jede Bezahlung an der Demonstration gegen Sie, Herrn Höcke und die menschenverachtenden Grundsätze der AfD teilgenommen haben!

Ursula Neugebauer und Stefan Heidrich, Lauda-Königshofen

Leserbrief zur AfD

Sehr geehrte Frau Dr. Baum,

Sie fordern mich in Ihrem Leserbrief vom 23.02.2016 auf, mich auf Sachebene mit Ihnen auseinander zu setzen, was ich gerne tue.

Zuerst einmal zu Ihrer Definition eines Nazi / Faschisten, welche aus Ihrer Sicht die Menschen unterdrücken, bekämpfen und dabei Gewalt anwenden. Laut Ihnen trifft das auf kein einziges AfD-Mitglied zu. Ihre Vorsitzende Frauke Petry gab aber am 22. Februar in einem Interview zu, dass der grölende Mob in Clausnitz auch aus AfD-Mitgliedern bestand und dieser „Empfang“ der Flüchtlinge durch ein AfD-Mitglied organisiert wurde. Hier strafen Sie sich also bereits selbst Lügen!

Jetzt aber zu Ihren Positionen:

Steuergesetze: Ihr Mitglied Dr. Behrendt sagte im Wahlkampf 2013, „die AfD fordere eine drastische Vereinfachung des Steuerrechts in Anlehnung an das progressiv wirkende Kirchhofsche Steuermodell […] mit einem einheitlichen Steuersatz von 25%.“
Das bedeutet die Verabschiedung vom Solidarsystem und bevorzugt Besserverdiener!

Pressefreiheit: „Die AfD will auf die öffentlich-rechtlichen-Rundfunkanstalten einwirken und auch im Bildungsbereich Anstrengungen unternehmen, damit Ehe und Familie positiv dargestellt werden.“
Die AfD will einwirken? Muss man das noch kommentieren? Wie das funktioniert sieht man gerade in Polen.

Bürgerrechte: „Bei der Datenspeicherung werden bei den Providern Informationen darüber aufbewahrt, wer wann mit wem telefoniert oder E-Mails geschrieben hat. Mit den erfassten Daten können Täterstrukturen erkannt, Bewegungsprofile erstellt und Beweismittel länger erhoben werden. Datenschutz darf kein Täterschutz sein.“
Und wo bleibt die Privatsphäre aller, die damit unschuldig überwacht werden? Und wer bestimmt und überwacht, wer auf diese Daten Zugriff haben darf?

„Es ist zu prüfen, ob dies mit den bisherigen Strukturen am besten zu erreichen ist oder ob die Ämter für Verfassungsschutz auf Landesebene mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz zu einer Behörde mit Außenstellen in den Bundesländern zusammengefasst werden sollen.“
Ich würde das als Neuschaffung der Stasi bezeichnen.

Jugendliche:
– „Die Wiedereinsetzung der allgemeinen Wehrpflicht für männliche Deutsche“
– „Die finanzielle und ideelle Stärkung zivilen bürgerschaftlichen Engagements“
– „Jugendoffiziere der Bundeswehr informieren über die Streitkräfte. Das sollen sie weiterhin und ohne Beschränkung an Baden-Württemberger Schulen tun dürfen“
– „Wir regen an, einen ‚Tag des Heimatschutzes‘ einzuführen, an dem Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei und THW über ihre Arbeit informieren“
Die Wehrpflicht wurde aus gutem Grund abgeschafft. Kein Mensch darf gezwungen werden, den Dienst an der Waffe auszuüben. Diese Forderung, insbesondere nur für Männer, ist absurd und diskriminierend. Und der ‚Tag des Heimatschutzes‘ in Verbindung mit einer reinen Wehrpflicht der Männer? Was kommt als nächstes? „Bund deutscher Mädchen“ wieder einführen?

„Sowohl während des Unterrichtes als auch gegenüber Schulverweigerern ist Unterrichtsdisziplin einzufordern und konsequent durchzusetzen.“
Hat die AfD schon einen Vorrat an Rohrstöcken angelegt? Oder arbeitet man lieber zeitgemäß mit Elektroschockern?

Umweltschutz: „Die Energiestrategie der EU, bis zum Jahre 2020 den Primärenergieverbrauch alles Mitgliedsstaaten um 20% zu senken, ist illusorisch und im Hinblick auf die bis 2020 angestrebte Elektromobilität sinnlos und widersprüchlich. Sie hat die unbelegte Klimaschädlichkeit des anthropogenen CO2 sowie den Willen zur Einsparung fossiler Ressourcen zur Grundlage.“
Die AfD behauptet tatsächlich, dass der Klimawandel eine Lüge ist. Die Pole schmelzen also nur zum Spaß? Laut den Fachleuten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung ist die globale Erwärumg inkl. aktuell immer wieder auftretenden jährliche Wärme-Rekorden von Menschen verursacht und damit ist es höchste Zeit etwas gegen den hohen CO2-Ausstoß zu unternehmen. Das bedeutet den Verzicht auf fossile Engergieträger bzw. dessen massive Einschränkung. Die logische Folge ist der kompletten Umstieg zu regenerativen Energien!

„Die AfD fordert, den Anschluss an den Stand der internationalen nuklearen Energieforschung zurückzugewinnen.“
Wir leben im Jahr 54 nach Inbetriebnahme des ersten deutschen Atomkraftwerks in Kahl. Seither sind ca. 25000 m³ hochradioaktiver Abfalls, der noch für min. 200000 Jahre sicher verwahrt werden muss, allein in Deutschland angefallen, von dem man nicht weiß wohin damit. Hat hierzu die AfD eine Lösung parat, die in den letzten 54 Jahren übersehen wurde?
Von den Gefahren mal ganz abgesehen; reichen Ihnen Tschernobyl und Fukushima als Beispiele?

Familienpolitik: „Wie in ganz Deutschland, so werden auch in Baden-Württemberg schon seit Jahrzehnten viel zu wenige Kinder geboren. Diese Lücke durch Zuwanderung kompensieren zu wollen, ist von der demographischen Forschung längst als Illusion entlarvt worden. Neben einer auf das zuträgliche Maß begrenzten und nach Kriterien gesteuerten Einwanderung ist es daher vor allem notwendig, die Geburtenrate in unserem Land zu steigern. In diesem Sinne setzt sich die AfD für eine ‚Willkommenskultur für Kinder‘ ein, die auch eine Reduzierung der viel zu hohen Abtreibungszahlen mit sich bringen würde.“
Die AfD ist so beratungsresistent, dass man sie eigentlich als eigenes wissenschaftliches Projekt untersuchen müsste. Woher nehmen Sie eigentlich Ihre „Weisheit“, dass der demografische Wandel nicht durch Zuwanderung gemindert werden kann? Die Geburtenrate steigert man garantiert nicht damit, dass man das Bild der Frau auf eine Gebärmaschine und Hausfrau reduziert und alles andere außer Acht lässt. Und es stellt sich überhaupt die Frage, ob die Bevölkerungszahl in Deutschland konstant bleiben muss.
Aus meiner Sicht ist die Problematik der Abtreibung bei uns gut gesetzlich geregelt und bedarf keiner Verschärfung – und schon gar nicht aus ideologischer Sicht einer einzelnen Partei!

Das sind nur einige von vielen absurden Punkten aus dem AfD Wahlprogramm und ich bin auf die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik absichtlich nicht eingegangen, da hier die Positionen der AfD ja hinreichend bekannt sind.

Bitte, lieber Leser, gehen Sie am 13. März unbedingt wählen und machen ihr Kreuz bei einer demokratischen Partei Ihrer Wahl, aber bitte nicht bei der AfD, den Republikanern oder der NPD!

Stefan Heidrich, Lauda-Königshofen

Gemeinsam gegen Rechtspopulismus und Rassismus?

Gestern Abend war ich in Unterbalbach auf einer Demonstration gegen Rechtspopulismus und Rassismus. Aufgerufen zu der Demo hatte ein Bündnis aus Mergentheim gegen Rechts, Willkommen in Wertheim e.V., DGB Main-Tauber, IG Metall TBB, Bündnis 90/Die Grünen Main-Tauber, Grüne Jugend Würzburg, Die Linke Main-Tauber, SPD Main-Tauber und Heilbronn, Jusos Main-Tauber und Heilbronn, Heilbronn sagt Nein! Bündnis für Demokratie & Toleranz, Noabgida – Aschaffenburg gegen Pegida und Würzburg lebt Respekt! Kein Platz für Rassismus!

Anlass war eine Wahlkampfveranstaltung der AFD des Main-Tauber-Kreises mit dem Landesvorsitzenden der AFD in Thüringen Björn Höcke. Björn Höcke ist dadurch bekannt geworden, dass er einige Rhetorik und Anschauungen anscheinend bei Joseph Goebbels abgeschaut hat. Dies wird besonders klar, wenn man sich seine Reden in Erfurt und Magdeburg vom Herbst 2015 anhört, was jeder bei Youtube machen kann.

Dadurch, dass die AFD des Main-Tauber-Kreises mit ihrer Vorsitzenden Dr. Christina Baum ausgerechnet Höcke als Redner einlädt, macht sie zweifelsfrei klar, dass sie hinter dessen Ansichten steht. Das wird insbesondere klar, wenn man sich die Rede von Dr. Baum bei der 6. AFD-Kundgebung in Erfurt anhört, die auch bei Youtube verfügbar ist.

Bei der Demo gegen Höcke und der AFD, bei der ca. 750 Teilnehmer dabei waren und so ein Zeichen gegen Rassismus und Rechtspopulismus gesetzt haben, haben einige Redner aus den unterschiedlichsten Lagern gesprochen. Aufgefallen ist mir dabei aber ganz besonders, dass KEIN Vertreter der CDU anwesend war und gesprochen hat.

Stellt sich mir die Frage: Müssen nicht ALLE zusammenstehen und gegen rechtes Gedankengut ankämpfen? Hat es eine CDU, insbesondere im Wahlkampf, nicht nötig sich eindeutig gegen rechts zu stellen und abzugrenzen? Wo waren die Vertreter der CDU, namentlich der Kandidat im Wahlkreis und Kreisvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Reinhard, unser Bürgermeister von Lauda-Königshofen Thomas Maertens und der Vorsitzende des Stadtverbands Lauda-Königshofen Egbert Wöppel?

Stefan Heidrich, Lauda-Königshofen

GEZ-Beiträge

Immer wieder lese ich Beiträge von Leuten, die gerne die GEZ-Beiträge von 17,50 € monatlich abschaffen möchten.

Keiner diese Leute konnte mir bisher erklären, ob sie dann wirklich keine Leistungen mehr in Anspruch nehmen würden, die sie mit diesen Beiträgen bezahlen:
Kein ARD, kein ZDF, keine dritten und keine öffentlich-rechtlichen Spartensender mehr schauen, wie z.B. 3sat, ARTE oder ZDFneo? Und keine Radio-Sender von SWR, HR oder BR mehr hören; auch nicht im Auto? Und auch keine Verkehrsinfo mit dem Navi mehr nutzen? Und natürlich auch keine Webseite eines öffentlich-rechtlichen Senders inkl. seiner Mediathek mehr besuchen? Denn das alles bezahlt man mit den GEZ-Beträgen – und ich finde für 210 € im Jahr bekommt man richtig viel geboten.

Nicht in Schutz nehmen möchte ich dabei aber die Geschäftsgebaren der GEZ, die sich immer noch weit aus schlimmer als jedes Finanzamt verhalten: Wochenlang antworten sie auf keine Briefe oder E-Mails, Argumenten gegenüber sind sie überhaupt nicht zugänglich. GsD gibt es mittlerweile eine Anmeldepflich, denn früher hatten die wahrhafte Stasi-Methoden um herauszufinden, ob jemand wirklich keinen Fernseher oder ein Radio hat.